Reisen mit Hund

Urlaub im Allgäu

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Urlaub im Allgäu?

Noch vor ungefähr drei Jahren habe ich dieses Urlaubsziel leicht belächelt. Wandern und Berge? Das kann nicht erholsam sein.

Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Deshalb waren wir jetzt auch schon das vierte Mal im Allgäu unterwegs. Das erste Mal im Dezember 2017, gefolgt von April 2018, Dezember 2018 und März 2019.

Dabei hat sowohl der Winter, als auch der Sommer etwas. Ich wollte unbedingt aufs Nebelhorn, das war aber aufgrund des Schnees nur beschränkt möglich.  Im Sommer kann man nahezu von jedem Berg auch herunterwandern und ist etwas flexibler in der Wegauswahl, da die Wege nicht gesperrt sind.

Unseren Trip im April haben wir mit unserem VW T3 bestritten, ansonsten waren wir im Hotel Krone in Immenstadt im Allgäu. Im April starteten wir alle Ausflüge von Steibis aus. Dort kann man wunderschön wandern und ist fast allein unterwegs. Außerdem gibt’s einen super Stellplatz für Camper mitten im „Städtchen“, wenn man seine eigene Toilette dabei hat.

Eigentlich war der Plan im Dezember 2017 auf der Oberen Kalle-Alpe zu übernachten, jedoch setzte an diesem Tag ein richtiges Schneegestöber ein, sodass wir von Stuttgart ins Allgäu schon über 7 Stunden gebraucht haben und dann den Aufstieg zur Hütte nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit geschafft hätten. Noch dazu war Elsa zu diesem Zeitpunkt schon ca. 7kg schwer, was den Aufstieg nicht gerade leichter machte, da die kleine Maus zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viel laufen sollte. Also drehten wir um und suchten ein Hotel. Zufällig hatte das Hotel Krone noch ein Zimmer frei und auch das Mitbringen eines Hundes war kein Problem.

Unser Hotel:

Das Hotel Krone ist traditionell aber dennoch super modern und einfach gemütlich. Der Wellnessbereich lädt zum entspannen ein und das Frühstück sowie Restaurant laden zum Schlemmen ein. Der Hund kostet zwar einen kleinen Aufpreis, aber dafür freut sich auch jeder, wenn man mit Hund durchs Hotel schlendert.

Unsere Ausflüge:
Eine Gassirunde am Alpsee

Nur einen Katzensprung von Immenstadt entfernt, liegt der Alpsee. Im Sommer wie auch im Winter gut besucht aber trotzdem mit ein paar stillen Ecken. Man kann sowohl die Aussicht genießen, als auch ein Stück spazieren gehen.  Wir haben es aber noch nie ganz um den See geschafft, da der Schnee entweder zu tief oder die Wiese zu überschwemmt war.

 

Eine Wanderung durch die Breitachklamm

Die Breitachklamm ist eine durch den Fluss Breitach geschaffene Klamm im Allgäu. Sie liegt am Ausgang des Kleinwalsertals bei Tiefenbach. Dies gehört zur Gemeinde Oberstdorf. Man kann auf dem großen Parkplatz parken und anschließend nach dem Zahlen eines Eintrittgeldes loswandern. Der Wanderweg ist gut besucht und besonders im Winter unglaublich mit den großen Eiszapfen. Man kann sowohl denselben Weg hin und zurück laufen, als auch einen „Rundweg“. Teilweise wird der Weg sehr schmal, weshalb man mit Hund immer ein wenig vorausschauend laufen sollte, um entgegenkommende Menschengrüppchen durchzulassen. Außerdem ist gutes Schuhwerk im Winter Pflicht, da der Schnee oft nur aufgeraut wird und es schnell mal rutschig werden kann.

 

 

Wanderung zum Christlessee

Auch diese Wanderung beginnt wieder in Oberstdorf. Der Weg zum Christlessee ist durchgehend ausgeschildert und beginnt an der Kapelle. Da der Weg recht beliebt ist, waren auch relativ viele Wanderer unterwegs. Jedoch lohnt sich der Weg wirklich, da das Panorama am See wirklich unglaublich schön ist. Wir waren im Winter dort, jedoch soll es auch im Sommer ein Traum sein. Dort angekommen kann man auch an verschiedenen Hütten einkehren, an denen auch der Hund willkommen ist und Wasser bekommt. Insgesamt waren wir ca. 5h unterwegs, inklusive Mittagessen und ein bisschen ausruhen.

Ausflug zum Schloss Neuschwanstein

Das muss bzw. will man mal gesehen haben. Tatsächlich ist es beeindruckend, wie das weiße Schloss aus dem Wald herausragt in dieser wundervollen Kulisse. Allerdings hat es mir von weitem besser, als von nahem gefallen. Vielleicht lag es daran, dass das Schloss teilweise eingerüstet war, vielleicht daran, dass die Marienbrücke wegen Glätte gesperrt war, vielleicht aber auch einfach daran, dass man sehr damit beschäftigt war, den vielen Touristen, die weder rechts noch links geschaut haben auszuweichen. Da ich natürlich mit Elsa unterwegs war, kam eine Führung für uns gar nicht in Frage, da Hunde nicht ins Schloss hinein dürfen. Wer also das ultimative Schloss Neuschwanstein Foto mit Hund haben möchte, sollte vor 7 Uhr morgens im Sommer über die Marienbrücke wandern und sich dort ein schönes Plätzchen suchen. Das war zumindest der Tipp des Parkplatzwächters. Der wird’s wohl wissen.

Abstecher nach Füssen und an den Lechfall

Nachdem es beim Schloss Neuschwanstein nur so von Menschen wimmelte, suchten wir ein wenig die Einsamkeit. Zufällig machten wir am Lechfall halt und wanderten los. An der nächsten Wegkreuzung wies ein Schild den Weg bis nach Österreich, gesagt getan. Denn in Österreich waren wir beide noch nicht. Der Waldweg war super schön und wirklich einsam. Immer wieder hatte man die Möglichkeit, an die Lech herunterzugehen und dort ein Stück entlang zu wandern. Wir waren ca. 4 h unterwegs, machten aber auch immer wieder Stops um ein paar Fotos zu machen und die Aussicht zu genießen. Zum Abendessen gings dann nach Füssen.

 

Das Allgäu bietet aber noch so viel mehr, was wir mit euch teilen, sobald wir es erlebt haben…

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