Hundealltag

Studieren mit Hund

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Tür auf und ein freudig wedelnder, sich freuender Hund liegt auf dem Sofa und kommt angerannt.
Für viele die perfekte Vorstellung vom nach Hause kommen.

Schnell wächst der Wunsch vom eigenen Hund. Für mich war es nach 22 Jahren mit Hund total ungewohnt ohne Hund zu wohnen.

Meine Entscheidung stand also relativ schnell fest…

Dabei bin ich auf einige Fragen gestoßen.

Verfüge ich über genügend Zeit?

Diese Frage ist unabhängig von Studium, Beruf und Alltag entscheidend und für mich auch die Frage aller Fragen.

Denn so sehr ein Hund deinen Alltag bereichert, bringt er auch einige Einschränkungen mit sich. Besonders am anfang, wenn man sich für einen Welpen entscheidet, hat man einen 24 Stunden Job.

Ihr müsst deshalb selbst hinterfragen, wie viel Zeit ihr tatsächlich zu Hause zur Verfügung habt und vor allem, ob ihr auch bereit dazu seid, diese Zeit mit eurem Hund zu verbringen.

Nicht zu vernachlässigen ist aber neben der Zeit auch die finanzielle Komponente.

Besitze ich die nötigen finanziellen Mittel?

Denn neben der Anschaffung bzw. dem Kauf des Hundes sind monatliche Kosten wie Futter, Hundesteuer, Versicherungen (Haftpflicht, evtl. Krankenversicherung/OP- Versicherung) und eventuell weitere Dinge wie Hundeschule, Spielsachen und Zubehör z.B. Sicherheitsgurt oder Box fürs Auto usw. zu bezahlen. Das kann sich summieren.

Auch wichtig ist ein Plan B, da davon auch weitere Kosten abhängen können, wenn ihr eine Hundepension oder einen Hundesitter benötigt.

Habe ich einen Plan B?

Plan B sind Menschen, die sich um euren Hund kümmern, wenn ihr verhindert oder krank seid. Für manche kommt Plan B auch für den Fall eines Urlaubs in Frage.

 

Diese Fragen waren für mich die entscheidenden Fragen, um mir während meines Studiums mein Punkteglueck ins Haus zu holen.

Zeit?

Die Frage nach der Zeit kann ich eindeutig mit ja beantworten. Allerdings ist das von Studium zu Studium unterschiedlich und nicht jeder Student hat automatisch viel Zeit. Ich bin schon relativ weit mit meinem Studium und habe deshalb die meisten meiner Pflichtveranstaltungen bereits erfüllt. Die ersten vier Semester hätte ich deshalb keine Zeit für einen Hund gehabt, da ziemlich viel Präsenzzeit an der Uni war.

Mittlerweile habe ich ein bis zwei Tage die Woche Veranstaltungen. Ich lege mir meine Kurse dabei so, dass ich entweder eine Pause habe, in der ich nach Hause gehe und mit Elsa eine große Runde laufe oder aber ich habe nur eine Veranstaltung und bin nicht länger wie 2.5 Stunden unterwegs und damit nicht zu Hause.

Noch dazu habe ich auch einen kurzen Anfahrtsweg, welcher natürlich auch Einfluss auf die Zeit hat.

Außerdem bin ich kein Mensch, der in der Uni-Bib lernen kann, weshalb ich mit Beginn meines Studiums mehr Zeit daheim, als in der Uni verbracht habe. Deshalb stellt es für mich nun keine Veränderung dar, nach der Vorlesung nach Hause zu fahren.

Meine freie Zeit neben Studium und Nebenjob verbringe ich dann mit Elsa.

Kosten?

Wie viele Studenten, spielt auch bei mir das Geld eine Rolle. Elsa und alles was dazu gehört, kann ich mir mit Hilfe meines Nebenjobs finanzieren. In der Zeit vor Elsa habe ich gerne in Nagellack und Kosmetik investiert, jetzt haben andere Sachen Priorität und ich kaufe nach „Hunde- und Gassitauglichkeit“.

Um mögliche Kostenexplosionen einzudämmen habe ich eine Krankenversicherung für Elsa abgeschlossen. Somit habe ich zwar jeden Monat meine fixen Kosten, welche aber nicht ins Uferlose ausarten.

Plan B?

Für mich ist ein Plan B Voraussetzung, denn unvorhergesehene Dinge passieren schneller als man denkt. Für mich war Voraussetzung jemanden zu haben, der Elsa beaufsichtigen kann. Meine Familie springt dabei jeder Zeit für mich ein und ich kann mich 100% darauf verlassen.

 

Diese drei Aspekte habe ich persönlich am meisten hinterfragt.Dabei spielt das nicht nur während dem Studium, sondern ganz allgemein eine Rolle bei der Entscheidung für einen Hund.

Natürlich können sich Umstände jeder Zeit verändern, deshalb hat Plan B auch besondere Bedeutung für mich.

Alles in allem, würde ich mich jeder Zeit wieder für einen Hund während dem Studium entscheiden. Natürlich sind Eischränkungen und auch Schwierigkeiten vorhanden und manche Dinge benötigen mehr Planung, aber wie heißt es so schön, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

 

 

 

 

 

 

 

 

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